Heute habe ich mit einer Kollegin unser Aufräum-Projekt in unserer Schule fortgeführt. 30 Jahre Sammelleidenschaft liegen vor uns und wollen entrümpelt werden. Einer unserer Kolleginnen ist in den Ruhestand gegangen und wir haben ihren Job übernommen. Wir stöbern auf ca. 5 Quadratmetern und wundern uns, wieviel und vor allem was man in so einem Raum lagern kann. Es handelt sich um ein Materialraum für den Kunstunterricht. Mittlerweile knobeln wir schon aus, wer von uns beiden in die nächste Tüte gucken darf, in der spannenden Erwartung, wer oder was uns anspringen könnte.
Diese Arbeit ist so motivierend, da wir minütlich sehen, wie es ordentlicher und leerer in diesem Raum wird und der Container immer voller wird. Das schrägste, was mir in die Finger gekommen ist, sind Tapetenrollen, bestimmt aus den 70ern mit Asterix und Obelix als Protagonisten (Foto folgt). Die durften nicht im Container landen. Wenn wir mit diesem Räumchen fertig sind, feiern wir dies vor Ort mit einer Flache Sekt und weitere 4 Räume liegen dann vor uns- Kunstraum, Maschinenraum, Holzwerkstatt und Tonraum- danach sind meine Kollegin und ich Alkeholikerinnen und da sich der Aufräum- und Wegschmeißfimmel auf das eigenen Heim überträgt, sitze ich demnächst in einem leeren Haus...
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